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Sägekettenschärfgerät – Ratgeber

Mit Hilfe von einem Sägekettenschärfgerät besteht die Möglichkeit, verschiedenartige Ketten von Sägen zu schärfen. Aufgrund des Sägens von Holz und der mit dem Durchlauf einer Säge verbundenen Geschwindigkeit kommt es zu einer relativ schnellen Abnutzung der einzelnen Sägezähne beim Sägeblatt. Deshalb kann es vorkommen, dass sich die Kettensägen im Holz festfressen. Dadurch ist es dann nicht mehr möglich, den Stamm durchzusägen und im Extremfall kann an der Kettensäge ein erheblicher Schaden entstehen. Dadurch kann eine solche Kettensäge schnell zerstört werden. Eine Kettensäge kann auch überhitzen und dann dadurch beschädigt werden. Wenn dagegen die Zähne bei einer Kettensäge nicht scharf genug sind, entstehen hier keine sauberen Schnitte im Holz und das hier bearbeitete Produkt kann, je nach dem vorhandenen Wert, hier einen großen Schaden erleiden und im Extremfall nicht mehr weiter verkauft oder weiter verarbeitet werden. Aus diesem Grund sollten die Ketten bei einer Kettensäge immer gut geschärft sein.

Das Einsatzgebiet von einem Sägekettenschärfgerät

Ein solches Gerät kommt hauptsächlich in der Forstwirtschaft zum Einsatz. Gerade in diesem Bereich werden vielfach Kettensägen eingesetzt, die dort täglich verwendet werden. Dabei werden hier in der Regel größere Kettensägen verwendet, die dann regelmäßig oder täglich ihren Dienst verrichten.

Jedoch auch in anderen Bereichen, wo viel Holz mit Kettensägen verarbeitet wird, ist der Einsatz eines solchen Gerätes von Vorteil. Dazu gehört zum Beispiel auch der künstlerische Bereich, bei dem dann aus Holz große Skulpturen erstellt werden. In einem solchen Einsatzbereich müssen ebenfalls die Ketten der Sägen immer genau geschärft sein, um damit dann präzise Schnitte an der Skulptur oder an dem hier bearbeiteten Holz durchführen zu können.

Auch im privaten Bereich, wenn hier ein Hobby-Handwerker sehr viel Holz mit einer oder mehreren Kettensägen fortlaufend verarbeitet, ist der Einsatz eines solchen Schärfgerätes sinnvoll. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn daheim ein großer Holzofen betrieben wird und hier dann für den Winter aus dem Wald eine Selbstversorgung mit Holz vorhanden ist. Entsprechende Angaben für die Einsatzgebiet sind auch unter https://schraubgut.de/garten/saegekettenschaerfgeraet-test/ nachlesbar.

Die Funktionsweise bei einer elektrischen Kettensäge

Zunächst sollte jeder, der ein Sägekettenschärfgerät bedienen möchte, sich mit der grundsätzlichen Bedienung vertraut machen. Dazu ist die im Lieferumfang enthaltene Gebrauchsanleitung wichtig, die dann genau zu beachten ist. Dabei kann diese von Hersteller zu Hersteller etwas unterschiedlich sein. Dabei sollte die Spannfassung für die zu bearbeitende Ketten gut eingestellt sein, damit die Kette stramm gehalten wird.

Im nächsten Schritt sollte auf die Einstellung des Tiefenbegrenzers geachtet werden. Das ist deshalb von Bedeutung, da hier dann die Vorgabe vorhanden ist, in welcher Tiefe ein Zahn geschliffen und in welchem Winkel dies vollzogen wird. Wenn es sich dabei um eine klassische Kette handelt, sollte dann hier die Tiefe nicht unter 0,64 Millimeter und der Winkel nicht unter 80 Grad eingestellt werden. Bei einem kleinen und ruhig arbeitenden Gerät sollte ein etwas kleinerer Schleifwinkel und bei den großen Maschinen sollte mit einem großen Winkel geschliffen werden. Wenn dies nicht beachtet wird, besteht die Gefahr von einem Fehler in der Kette, die dann im Holz einen Rückschlag verursachen kann.

Welche Schleifscheibe und welche Art sind bei der Bearbeitung mit einem solchen Schärfgerät erforderlich?

Jede Kettensäge verfügt über eine andere Schleifscheibe. Dabei ist es wichtig, sich hier immer an den Informationen der Hersteller zu orientieren. Normalerweise wird vom Hersteller bei jeder Schleifmaschine eine Tabelle beigelegt, welche dann mit einer Schablone ausgestattet ist. Mit Hilfe einer solchen Schablone kann dann die richtige Dicke der Schleifscheibe ermittelt werden. Sollte eine solche Schablone nicht vorhanden sein, sollte man sich an der Innenseite der Zähne sowie am gesamten Durchmesser bei der Schleifscheibe orientieren. Ebenso ist bei der zu verwendenden Schleifscheibe auch das Material von Bedeutung. Wenn hier eine Scheibe aus Edelkorund zu Einsatz kommt, können hier viele Schliffe durchgeführt werden. Wenn dann hier eine Vielzahl von Schliffen durchgeführt worden sind, besteht jedoch bei diesem Material die Gefahr, dass dann die Scheibe ungenauer arbeitet und eine vorzeitige Abnutzung der Scheibe erfolgt. Alternativ kann man sich aber auch für eine Diamantscheibe entscheiden. Diese ist dann bei entsprechender Pflege langlebiger.

Die Kaufkriterien

Bei dem Kauf von einem Sägekettenschärfgerät gibt es einige Punkte, die hier zu beachten sind.

Das Material und das Umspannen, ja oder nein

Im Angebot gibt es hier Ausführungen aus Kunststoff, die etwas günstiger sind, und Versionen aus Metall oder Gusseisen. Der Nachteil bei der Kunststoff-Ausführung ist zum Teil, dass hier teilweise ein ungünstiges Spiel beim Absenken der Schleifscheibe vorhanden ist. Deshalb benötigt der Nutzer oder die Nutzerin hier viel Gefühl, um hier dann ein vernünftiges bis gutes Schleifergebnis zu erreichen. Ausführungen aus Metall oder Gusseisen sind im Unterschied dazu wesentlich stabiler und arbeiten dann auch präziser.

Normalerweise ist es so, dass beim Anschleifen mit einem Sägekettenschärfgerät aus der Spannvorrichtung die Kette heraus genommen werden muss, damit hier die Zahnreihe gewechselt werden kann. Danach muss dann die Kette wieder eingesetzt werden. Wenn dann in einem Durchgang die kompletten Kettenglieder geschliffen werden sollen, ohne dabei die Kette umzuspannen, ist eine schwenk- oder drehbare Spannvorrichtung sowie ein Schleifkopf, der nach beiden Seiten geschwenkt werden kann, erforderlich. Hier können dann beide Zahnreihen gleichzeitig von innen und außen bearbeitet werden.

Der Tiefenbegrenzer sowie die Schleifscheibe und der Geräuschpegel

Ebenso ist bei einem Sägekettenschärfgerät auch das anschließende Korrigieren durch den Tiefenbegrenzer wichtig. Dabei sollte dieser im Verhältnis zur Zahnspitze eine Höhendifferenz von grundsätzlich 0,65 Millimeter aufweisen. Aus diesem Grund sollte beim Schleifen gleichzeitig auch das Abschleifen des Tiefenbegrenzers durchgeführt werden. Wenn es sich um ein preisgünstiges Exemplar handelt, ist hier häufig eine solche Möglichkeit nicht vorgesehen. Dann muss manuell nachgearbeitet werden. Wenn ein Sägekettenschärfgerät gekauft wird, sollte hier zumindest eine Schleifscheibe mit vorhanden sein. Auch gibt es hier Geräte-Ausführungen, bei denen mehrere Schleifscheiben im Lieferumfang mit enthalten sind. Vor allem bei Nachkauf sollte hier auch auf den Durchmesser der Scheiben geachtet werden. Hier gibt es große Unterschiede. Vom Geräuschpegel her, gibt es hier gerade bei den qualitativ höherwertigen Modellen einen relativ leisen Geräuschpegel. Aber auch sind teilweise solche Modelle im Angebot, die mehr als 85 dB abgeben. Hier sollte dann unbedingt ein Gehörschutz getragen werden.

Wo kann man ein solches Gerät kaufen?

Kaufen kann man ein Sägekettenschärfgerät zunächst einmal in einem dafür spezialisierten Fachgeschäft. Dort erhält man dann auch durch das dortige Personal eine entsprechende Vorort-Beratung. Ebenso gibt es bestimmte Modelle auch bei den einschlägigen Baumärkten zu kaufen. Zusätzlich sind eine Vielzahl von Angeboten und Modellen auch im Internet vorhanden. Hier entfällt zwar die bei einem Fachgeschäft angebotene Vorort-Beratung, jedoch hat man im Internet die Möglichkeit, auf den hier ebenfalls vorhandenen Vergleichs- und Testseiten sowie den dort aufgeführten persönlichen Erfahrungswerte von Käufern oder Käuferinnen sich ein persönliche Bild über die ausgesuchte Ausführung zu machen. Gerade die persönlichen Erfahrungswerte von den erwähnten Käufern oder Käuferinnen vermitteln dann den einen oder anderen Hinweis, ob das ins Auge gefasste Gerät passt oder nicht.



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