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Schutzkleidung im Umgang mit Kapp und Gehrungssägen – Tipps und Empfehlungen, wie Du sicher am Arbeitsplatz bist

Mit einer Kapp und Gehrungssäge können Sie viele Arbeiten durchführen und Holzstücke präzise in verschiedenen Winkeln zuschneiden. Viele Geräte lassen sich recht einfach bedienen, sollten aber nicht in ihrer Gefahr verkannt werden. Das Sägeblatt ist eine potenzielle Verletzungsquelle, die große Schäden verursachen kann. Für eine sichere Benutzung einer Kappsäge sollten Sie einige Dinge beachten.

Kapp und Gehrungssägen bergen ein hohes Verletzungsrisiko

Viele Arbeitsunfälle resultieren aus der Unachtsamkeit der Handwerker und auch eine Kapp und Gehrungssäge ist wie prädestiniert für ein Unglück. Wer einmal ein Holzstück schlecht greift und mit den Fingern in das Sägeblatt gelangt, kann unter Umständen Teile der Hand verlieren. Schwerste Verletzungen bis zur Möglichkeit des Verblutens sind die Folgen eines Arbeitsunfalls mit einer Gehrungssäge. Diese Unfälle passieren nicht nur Anfängern, sondern besonders häufig auch erfahreneren Heimwerkern.

Wer sich zu sicher und erfahren wiegt, wird leicht unaufmerksam oder traut sich in Situationen an die Säge, in denen er lieber nicht arbeiten sollte. Auch befolgen viele Handwerker ihre eigenen Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr, wenn sie einige Monate oder Jahre mit einem Gerät erfolgreich gearbeitet haben.

Wichtige Voraussetzungen für die Arbeit mit einer Kappsäge

Um Verletzungen während der Arbeit zu vermeiden, sollten Sie immer hoch konzentriert zu Werke gehen. Das heißt, dass Sie idealerweise ausgeschlafen sind, wenn Sie die Kapp und Gehrungssäge bedienen. Sind Sie übermüdet, können Unkonzentriertheiten zu Fehlern und Verletzungen führen.

Entsprechend sollten Sie auch auf die Arbeit verzichten, wenn Sie unter dem Einfluss von Medikamenten stehen, die Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen können. Auch der Genuss von Alkohol sollte nicht während der Arbeit erfolgen. Manch ein Heimwerker genießt zwar während langer Arbeiten gerne das eine oder andere Bier zwischendurch, allerdings sollten Sie dies auf jeden Fall vermeiden.

Belohnen Sie sich ansonsten am Ende des Arbeitstags mit einem Getränk und betrachten Sie dabei das erschaffene Werk mit vollständiger Fingerzahl.

Welche (Schutz)kleidung ist ratsam?

An sich kann bei der Arbeit mit einer Kapp und Gehrungssäge ganz normale Arbeitskleidung getragen werden. Handschuhe sind kein unbedingter Muss, können aber durchaus empfehlenswert sein.

Handschuhe schützen vor möglichen Splittern, bewahren Sie in der Regel aber nicht vor ernsthaften Verletzungen, sollten Sie in das Sägeblatt greifen. Zu dicke Schutzhandschuhe sind nicht empfehlenswert, da Sie eventuell ein zu schlechtes Gefühl beim Halten der Holzstücke bekommen. Bei der Auswahl der Arbeitskleidung sollten Sie darauf achten, dass Sie keine zu weiten Anziehsachen auswählen. Schlabbrige Ärmel können leicht in das Sägeblatt gelangen und zu Verletzungen führen.

Wenn Sie ein Arbeitshemd anziehen, sollten Sie bei diesem die Ärmel eventuell hochkrempeln, sodass diese gar nicht erst in die Nähe der Säge gelangen können.

Auf diese Dinge sollten Sie nicht verzichten

Sie sollten auf gar keinen Fall auf eine Arbeitsbrille verzichten, die Ihre Augen vor Splittern schützt. Beim Sägen kann es passieren, dass ein Holzsplitter in das Auge fliegt und dort für Verletzungen sorgt. Selbst bei allem Anschein nach nicht splittrigem Holz sollten Sie aber trotzdem eine Brille tragen, da auch Staubablagerungen in den Augen sehr unangenehm werden können. Um sich vor den Staub- und Spänepartikeln zu schützen, empfiehlt sich zudem eine Atemmaske, die Ihre Luftwege vor eindringenden Teilen bewahrt.

Während der Arbeit entstehen äußerst laute Geräusche, sodass sich das Tragen eines Gehörschutzes empfiehlt. Sagen Sie Ihren Angehörigen aber vor der Arbeit mit einem Gehörschutz bereit. Diese sollten Sie bei der Arbeit nicht unterbrechen oder anstupsen, während Sie nichts hören können, damit Sie sich nicht erschrecken.



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